Geschichte Uningas

Geschichte (wird noch überarbeitet)

Die Dokumente, die dem Schreiber dieser Chronik vorliegen, sind als ausgesprochen dürftig zu bezeichnen. Mehr als ein paar einzelne Handelsverträge, Aufstellungen über die Lagerhaltung und die Ernte sowie die Jahresleistung der Minen sind in diesem einsamen Tal nicht zu finden. Ich werde meine Aufzeichnungen somit in weiten Teilen auf persönliche Recherche, Beobachtungen und die Gespräche mit den Einwohnern stützen müssen.

Dieses abgeschiedene Tal, heutzutage unter dem Namen Baronie von Uninga bekannt, muss schon weit länger besiedelt gewesen sein, als es die mageren Aufzeichnungen vermuten lassen. Einige altertümliche Wohnstätten, in den Fels der Berghänge gehauen, zeugen noch heute von dieser frühen Besiedlung. Auch die heutige Burg Freiendal, welche mit enormem Aufwand und respektablem Sachverstand auf einer Felsnase an der westlichen Bergflanke errichtet wurde, ist ein Zeugnis von unbekannter Herkunft.

Text.... decken in etwa die letzten vier bis fünf Generationen ab ... Text

Nach dem Ende des großen Fluches in Talandor wurde die Gegend südlich von Uninga wieder besiedelt. Nach und nach nahmen die Uningaren erste Kontakte zu Talandor auf. Für die lange isoliert gebliebenen Uningaren war dies ein Kulturschock, insbesondere die Begegnung mit dienstbaren Untoten, zivilisierten Orks, allerlei anderen Wesen und mit gewöhnlicher Magie.

Auch der Pass in den Norden wurde zunehmend erforscht und es wurden Kontakte zum großen nördlichen Nachbarn Trimor hergestellt. Das Bestreben Trimors war sodann, Uninga in seine Ländereien einzugliedern, was in einem kurz weilenden Protektorat endete, welches von den Uningaren eher undiplomatisch aufgelöst wurde.

Aufgrund der Spannungen mit Trimor wurde eine Reisegruppe unter Führung von Andres zu Freiendal, dem Sohn des Barons zu Freiendal, gebildet, welcher Talandor als politische Schutzmacht gewinnen sollte. Begleitet wurde dieser von Salzhändler Marquardt, Sohn des Salzmeisters. Diese Unternehmung verlief so erfolgreich, dass Uninga nun von Talandorer Schutztruppen besetzt wird. Dass die Schutztruppen aus Orks bestehen, auch wenn diese zivilisiert wurden, ändert nichts an der Spannung zwischen Bevölkerung und Schutzmacht. Uninga bezahlt Talandor für den Schutz mit Salz und Silber.
Auch in Talandor gibt es nun Überlegungen, Uninga in den talandorischen Staatenbund einzugliedern.

Der Schutz durch Talandor macht es den Trimorern unmöglich, ihre territorialen Ziele in Uninga durchzusetzen. Treffen zwischen der Uningarer Gesandtschaft und Trimorer Diplomaten haben hier auch für eine Entspannung gesorgt. Trimor ist nun an Salzhandel mit Uninga interessiert. Mit dem Abklingen der Spannungen zwischen Uninga und Trimor bleibt das Hauptproblem der uningarischen Außenpolitik, die Schutztruppen Talandors wieder loszuwerden.

Die bereits erfolgreiche Reisegruppe unter Andres zu Freiendal wird erneut ausgeschickt um fremde Länder zu erkunden, Handelsbeziehungen und diplomatischen Bündnisse zu schließen, kulinarische Genüsse zu entdecken und die uningarische Feierlaune zu verbreiten. Mit der Etablierung neuer Handelswege kommen nun erstmals Waren wie Rauch- und Schnupftabak sowie Gold nach Uninga.