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Das Siebenspiel

Es wird mit 2 Würfeln gewürfelt. Fällt eine...

...3, 4, 5, 6, 8, 9, 10 oder 11
wird geprüft, ob auf dem entsprechenden Feld bereits ein Kupferstück liegt. Liegt eines dort, so darf sich der Würfelnde dieses zu seinem Einsatz herunternehmen. Liegt keines dort, so muss er eines aus seinem Einsatz auf das entsprechende Feld legen.

...7
kommentieren ALLE diesen Wurf laut mit dem Ausruf "Sieben!" und der Würfelende legt ein Kupferstück aus seinem Einsatz auf das Feld der 7 (unabhängig davon, wie viele dort schon liegen). Wird ein SIEBENWURF von einem Mitspieler, egal ob an der Reihe oder nicht, nicht kommentiert, so muß auch dieser ein Kupferstück aus seinem Einsatz auf das SIEBENFELD legen.

...2
räumt der Würfelnde alle in dem Feld der 7 liegenden Kupferstücke ab und nimmt diese in seinen Einsatz. Liegt kein Kupfer in dem Feld, so muss er eines hineinlegen.

...12
räumt der Würfelnde alle auf dem Spielbrett liegenden Kupferstücke ab (außer dem mit der 7) und nimmt diese in seinen Einsatz. Liegt nicht ein Kupfer auf dem Brett, so muss der Würfelnde jedes Feld von 3 bis 11, außer der 7, mit einem Kupfer bestücken, soweit es sein Einsatz zulässt.

Jeder Mitspieler würfelt nur einmal, danach ist der Nächste an der Reihe. Da sich zu Beginn des Spiels kein einziges Kupfer auf dem Spielbrett befindet, verliert der anfangende Spieler also in jedem Fall mit seinem ersten Wurf ein Kupfer und kann keines gewinnen - daher ist bei Sieben das Beginnen kein Vorteil. Am besten man würfelt den Beginnenden zuvor aus. Hat man sein letztes Kupferstück auf das Spielfeld gelegt, bleibt man noch eine Runde im Spiel, danach ist man ausgeschieden, wenn man kein neues Kupfer hinzugewinnt. Es wird immer weiter gewürfelt, bis einer nach dem anderen ausscheidet und nur noch eine Spieler übrig bleibt, der sämtliche Einsätze einsackt! Alternativ dürfen sich die letzten beiden verbleidenden Spieler den Pot auch teilen.